Save the Date! 10.02.2020 „Gedankenschmiede“ – Philosophisches CafĂ© im HEi

Einmal im Monat – genauer gesagt immer am zweiten Montagabend des Monats – treffen sich Neugierige, die bereits am Philosophieren Freude gefunden haben oder es einfach einmal ausprobieren wollen, im HEi (Haus der Eigenarbeit) zum Philosophischen GesprĂ€ch. Vorkenntnisse sind hierfĂŒr nicht notwendig. Das Philosophische GesprĂ€ch bietet vielmehr die Möglichkeit, sich in einem ungezwungenen Rahmen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kontexten und gemischten Altersklassen zu einer Philosophischen Frage auszutauschen.

NĂ€chster Termin: Montag, 10.02.2020, 19:00-21:00 Uhr (eine Anmeldung ist nicht notwendig)

Veranstaltungort: HEi (Haus der Eigenarbeit), Wörthstraße 42, 81667 MĂŒnchen

Kosten: Um eine Spende fĂŒr das HEi wird gebeten, eine Kasse befindet sich vor Ort. Auch GetrĂ€nke können dort gekauft werden.

Philosophisches Café im HEi

RĂŒckblick: Philosophisches CafĂ© am 13.01.2020 – „Was ist Toleranz?“

Im Januar moderierte Edith Schön, eine unserer Trainer*innen, die Runde. Sie erklĂ€rte zunĂ€chst, dass Philosophieren nichts mit Rechthaben zu tun habe, sondern es darum gehe, sich von den anderen inspirieren zu lassen und auf freiwilliger Basis selbst einen Input zu liefern. Die Teilnehmenden kommen aus purer Neugierde oder aus Interesse an den verschiedenen Meinungen und Haltungen der anderen. „Da sind oft Dinge dabei, an die ich noch nicht gedacht habe“ berichtete ein Mann.

Beim letzten Mal ging es um die Frage „Was ist Toleranz?“. Edith stieg mit einer kurzen persönlichen Geschichte ins Thema ein und brachte einen Bußgeldbescheid mit, auf dem das Wort „Toleranz“ markiert war. Im Verkehr gibt es bei GeschwindigkeitsĂŒberschreitungen einen eindeutig festgelegten Toleranzwert. Doch wie sieht es in unserem Leben aus? Wo fĂ€ngt Toleranz an und wo hört sie auf?

„Toleranz fĂ€ngt da an, wo mein persönlicher Komfort aufhört.“ Eine andere Person ergĂ€nzte: „Man darf nicht nur bei Sachen tolerant sein, die man selber cool findet.“ Toleranz habe aber auch eine Grenze und zwar dann, wenn grundlegende Werte verletzt werden. „Es ist wichtig, auch mal nicht tolerant zu sein und dann ist die Frage, sag‘ ich was oder sag‘ ich nichts“ teilte ein Herr seine Meinung. (In-) Toleranz habe also immer etwas mit AbwĂ€gung zu tun und sollte – gerade in Situationen, in denen ein spezielles Verhalten eben nicht toleriert werden kann – in einem Austausch enden. Nur so könnten das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Sichtweise anderer wachsen und Toleranzgrenzen verschoben werden.

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HEi Philosophisches Café
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