Beiträge

Wertepodium mit Alois Glück und Christian Springer

Gemeinsam mit der Stiftung Wertebündnis und dem Bayerischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration dürfen wir zu einen besonderen Termin einladen:

Werte.Dialog.Integration. – ein Philosophisches Podium über die Frage nach dem Wert der Familie in einer multikulturellen Gesellschaft am 9. Januar 2018, ab 18 Uhr in der Akademie für Politische Bildung Tutzing, u.a. mit Alois Glück (Landtagspräsident a.D.), Michael Mötter (bbw e.V.) und Christian Springer (Orienthelfer e.V.).

Der Abend fokussiert das Thema Familie sowie damit verbundene Werte. Darüber hinaus fragen wir: Welche Werte verbinden die Menschen in unserem Land? Welche Bedeutung haben in unserer Gesellschaft Werte wie „Familie“ und „Gemeinschaft“? Wie werden sie gelebt?

Die verschiedenen Vorstellungen von Zusammenleben in einer demokratischen Gemeinschaft laden zur Auseinandersetzung im philosophisch ausgerichteten Wertedialog ein. Bei einem Podium mit namhaften Gästen aus verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen sollen unterschiedliche Perspektiven, auch aus dem Publikum, zu Wort kommen.

Sie können sich jetzt noch anmelden bei Julia Blum-Linke.

Was macht ein gelingendes Leben aus?

„Das Leben gelingen zu lassen – Das ist Kunst“

Zitat einer Teilnehmerin

 

Am Mittwoch den 11. Oktober fand im Café Zeitschmiede Forstinning unser zweites philosophisches Café statt. Moderiert von Christophe Rude haben wir uns in gemütlicher Runde mit Lebenskunst und dem gelingendem Leben beschäftigt. Was macht es aus und verstehen wir darunter eigentlich alle dasselbe?

Geprägt von den unterschiedlichen Generationen und Lebenssituationen unserer TeilnehmerInnen waren die Antworten divers und die Gespräche lebendig. Für manche war das Annehmen lernen von äußeren oder unveränderlichen Umständen bereits Lebenskunst. Andere gingen weiter und meinten, dass das Besondere darin liegt auch in schwierigen Situationen Chancen zu sehen. Wieder andere meinten, dass Lebenskunst auch bedeuten kann sich von den Erwartungen der Gesellschaft an die eigene Person frei zu machen.

Die Frage nach dem gelingenden Leben war da schon schwieriger zu beantworten. Kann man erst am Ende sagen, ob ein Leben gelungen war und wer beurteilt das eigentlich? Entscheiden die einzelnen Momente des Lebens darüber oder ist das ganze Leben doch mehr als die Summe seiner Teile? Kann und sollte ein Mensch überhaupt ein solches Urteil über das Leben eines anderen Menschen fällen?

So unterschiedlich die Positionen teilweise waren, so hatte doch jede ihre eigene Berechtigung. Allgemeine Zustimmung fanden die Aussagen, dass jeder für sich selbst entscheiden müsse, ob sein Leben gelingt. Vor allem aber liege die Chance auf ein gelingendes Leben im Ausprobieren und darin, auch einmal Wagnisse einzugehen. Denn egal ob eine Handlung am Ende erfolgreich ist – man gewinnt doch immer mehr, als wenn man gar nichts riskiert hätte.

 

Die nächsten philosophischen Cafés:

  • 13.11.2017, Haus für Eigenarbeit (München-Haidhausen)
  • 7.12.2017, Café Zeitschmiede (Forstinning)

Veranstaltungen

“Philosophieren in der Berufs- und Lebensorientierung”
Modul 1 der Zusatzausbildung

Die Zusatzausbildung “Philosophieren in der Berufs- und Lebensorientierung” ist insbesondere auf die Lebenswelten von Jugendlichen ausgerichtet und soll ihnen helfen, Orientierung für Ihren Berufsweg, aber auch im Leben zu geben. Sie richtet sich an alle, die in der Berufs- und Studienorientierung tätig sind und junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleiten.

 

Modul 1: Beruf oder Berufung? – Arbeit, Beruf, Karriere

Thema: Wir setzen uns thematisch damit auseinander, was wir von einem Beruf erwarten und bereit sind zu geben: Welche Rolle spielen unsere Fähigkeiten, eigene Erwartungen und Erwartungen anderer, Geld, Nutzen und Sinnhaftigkeit?
“Warum arbeiten wir eigentlich?”, “Was bedeutet Erfolg?”, “Welche Arbeit ist sinnvoll und wodurch?”,
“Welche Rolle spielt Arbeit in unserem Leben, für unsere eigene Motivation und die Erwartungen anderer?”

Methodik und Praxis: In verschiedenen Übungen und Methodik-Bausteinen geht es darum, Sensibilität für die philosophischen Fragen der Jugendlichen und ein Gefühl für die Möglichkeiten des Philosophierens zu entwickeln. Im Fokus stehen auch Rahmenbedingungen für die spezifische Atmosphäre des Vertrauens. Sie üben sich selbst in der Gesprächsführung und bereiten erste Einheiten zur Umsetzung in der Praxis vor.

Kursgebühr: 240,00 € (inkl. Vor- und Nachmittagsverpflegung sowie Tagungsgetränke)

Anmeldung: bei Prisca Wunderlich unter 089 – 44108 520 oder per E-Mail.

Veranstaltungsnummer bei FIBS: E154-0/20/207 (Anmeldung für Lehrkräfte zur Unterrichtsbefreiung)

 

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