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Aktion: Workshop Junge Vor!Denker stark vergünstigt

Sie möchten wissen, wie nachhaltiges Handeln in Kita und Schule und Philosophieren zusammengehen? Dann ist der Kennenlernworkshop „Junge Vor!Denker – Philosophieren über Themen der Nachhaltigkeit“ das Richtige. Dank der Unterstützung der Eberhard von Kuenheim Stiftung können wir aktuell 10 dieser Workshops stark vergünstigt vergeben – nämlich für 95 statt 350 Euro.

Wie philosophiere ich mit Kindern und Jugendlichen über Nachhaltigkeit? Der Kennenlernworkshop eignet sich für Teams oder eine Gruppe Interessierter (zwischen 8 und 16 Teilnehmern) und richtet sich vor allem an diejenigen, die das Philosophieren kennenlernen möchten oder neue Impulse für ihre Arbeit im Bereich BNE und der Umweltbildung suchen.

Im dreistündigen Workshop erfahren Sie, wie ein philosophisches Gespräch zu Themen der Nachhaltigkeit gelingen kann und worüber man in diesem Bereich überhaupt philosophieren kann. Außerdem können Sie natürlich ganz konkret Fragen für die eigene Umsetzung stellen und sich Tipps aus der Praxis holen. Anmeldungen sind noch bis Ende April möglich, die Termine werden anschließend individuell vereinbart.

Bitte richten Sie Ihre Anfrage an schick.diana@kinder-philosophieren.de

 

Praktikum bei der Akademie Kinder philosophieren – ein Erfahrungsbericht

Ich heiße Tim Nissel, bin 24 Jahre alt und studiere Philosophie im Master an der Universität Bielefeld. Mir gefällt das Philosophiestudium sehr gut und ich würde auch in Zukunft gerne weiterhin mit Philosophie zu haben. Da die Stellen an Unis sehr begrenzt sind und ich mir auch durchaus vorstellen kann, in einer NGO zu arbeiten, wollte ich die Möglichkeit des Praktikums nutzen, um herauszufinden, wie viel Philosophie außerhalb des akademischen Sektors überhaupt möglich ist.

In der Regel gibt es keine Praktika oder Berufe, die speziell für Philosophinnen und Philosophen ausgeschrieben sind, sodass sich die Suche nach einem passenden Praktikumsbetrieb als recht mühsam herausstellte. Nach einiger Recherche stieß ich auf die Homepage der Akademie, las mich in ihre Zielsetzung, das Philosophieren mit Kindern zu verbreiten, ein und bewarb mich.

Am ersten Tag des Praktikums wurde ich sehr herzlich begrüßt, dem Team vorgestellt und erhielt Zeit, mich mit Büchern und Texten in die Arbeit der Akademie Kinder philosophieren und ihr Konzept genauer  einzulesen. Nach einer kurzen Zeit des Einarbeitens bekam ich bereits erste eigene Aufgaben zugeteilt, welche von Rechercheaufgaben über Überarbeitungen von Handouts und Flyern bis hin zum Führen eines Interviews reichten. Recht früh hatte ich auch das Gefühl, dass ich nicht bloß Arbeit machte, um beschäftigt zu sein, sondern das Team wirklich entlasten konnte. Darüber hinaus nahm sich jeder im Team die Zeit, mir seinen eigenen Aufgabenbereich vorzustellen, damit ich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Aktivitäten der Akademie erhalte.

Im Rahmen des Praktikums erhielt ich auch die Möglichkeit, als Teilnehmer in einige Lehrerfortbildungen, sowie eine Referentenschulung reinzuschnuppern. Hier haben mir besonders die Module F4 und W3 gefallen, da diese Module viele Möglichkeiten zum Philosophieren boten und darüber hinaus für mich neues methodisches Wissen über die Haltung eines philosophischen Gesprächsleiters vermittelten. Der Besuch der Fortbildungen hatte für mich zweierlei positive Aspekte. Zum einen, wie bereits erwähnt, wurde Wissen transportiert, das ich für meinen weiteren beruflichen Weg durchaus gebrauchen kann und zum anderen konnte ich nun auch sehen und erleben, was hinter der alltäglichen Büroarbeit steht – wofür man sie macht.

Neben dem Arbeiten hatte ich, als Nicht-Bayer, auch Zeit um München und Umgebung zu entdecken. An sonnigen Tagen laden insbesondere die zahlreichen Parks und Grünflächen zum Verweilen ein, doch auch eine Reise in die Alpen bietet sich immer an. Bei schlechtem Wetter lohnt sich der Besuch von Museen, von denen es in München sehr viele gibt.

Alles in allem hatte ich eine sehr schöne Zeit bei der Akademie, die rückblickend betrachtet viel zu schnell vorbei ging.

Tim Nissel

Kinder philosophieren auf den Bildungstagen

Am 4. und 5. Februar 2017 war die Akademie Kinder philosophieren auf der Messe „Bildungstage München“ vertreten. Neben der Akademie waren verschiedenste Institutionen vor Ort: Vorschulen, Internate, Bildungsträger, Lerncoaches und Nachhilfeinstitute standen den Interessenten Rede und Antwort.

Die Messe richtete sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie sonstig Interessierte der Bildungslandschaft und bot einen Überblick über die Vielfalt des Angebots in München und Umland. Eine der zentralen Fragen der Bildungstage war „Wie könnte die Schule ein besserer Ort des Lernens werden?“ Aber auch die Fragen der Schülerinnen und Schüler „Wie kann ich mich in der Schule verbessern?“, „Wie entwickle ich bestimmte Fähigkeiten, die mir später im Berufsleben helfen?“ oder „Wie geh ich mit dem gestiegenen Lernpensum um?“ wurden thematisiert. Darüber hinaus konnten sich Eltern informieren, welche Schule für ihr Kind wohl die richtige sei und wie sie ihr Kind am besten fördern können.

An unserem Stand hatten Kinder und Jugendliche (natürlich) die Möglichkeit philosophische Fragen zu stellen. Eine kleine Auswahl davon möchten wir kurz darstellen und damit gleichzeitig zum Weiterdenken anregen:

Pirmin, 11 Jahre fragt: „Wann ist etwas Kunst?“ – Nach welchem Maßstab oder Kriterien können wir beurteilen, ob ein Bild bloß ein Bild oder Kunst ist? Ist vielleicht sogar jedes Bild Kunst? – „Braucht jeder eine Mutter?“ fragte Sara, 8 Jahre: Jeder von uns hat oder wenigstens hatte eine Mutter, doch welche Rolle übernimmt sie nach unserer Geburt? Ist sie vielleicht sogar ersetzbar? Kann man auch mehrere Mütter haben? – Weiter geht es mit Felix, 5 Jahre: „Wie sehen echte Vögel aus?“ – Welche Eigenschaften muss ein Tier haben, damit es ein echter Vogel ist? Was sind eigentlich unechte Vögel? – „Was ist besonders an Menschen?“ lautet Saras zweite Frage: Was unterschiedet uns Menschen von Tieren? Was ist an uns besonders, also was macht einen Menschen zum Menschen?

Am Ende des ersten Messetages fand eine Abendveranstaltung mit interessierten Eltern, Pädagogen und Schülern statt, deren Ziel es war, auf Grundlage von 5 Leitmotiven in einem „Münchner Manifest“ rund 20 zukunftweisende Thesen zum Thema „Lernen im 21. Jahrhundert“ zu formulieren.

Nach einem Podiumsgespräch, in dem SprecherInnen aus Schule und Wirtschaft, u.a. Thomas Sattelberger (ehemaliger Vorstand Deutsche Telekom, Continental AG und Lufthansa Passage) bzw. Margret Rasfeld (Gründungsdirektorin der preisgekrönten Evangelischen Schule Berlin Zentrum) ihre Leitmotive vorstellten, erörterten die SprecherInnen mit den Veranstaltungsteilnehmern in 5 Arbeitsgruppen die Leitmotive und gingen dabei u.a. von folgenden Impulsen aus:  „Welche Lernformen braucht die Zukunft?“, „Wie lassen sich die Erkenntnisse der Wissenschaften in gute und fördernde Lernbedingungen umsetzen?“ oder „Wie können Kinder zu kreativ denkenden jungen Menschen heranwachsen?“.

Bei den Workshops wurden die SprecherInnen von langjährigen und erfahrenen ReferentInnen der Akademie Kinder philosophieren, und zwar Ute Mangold, Dorothea Bigos, Margrit Horsche, Julia Blum und Benjamin Schröer, erfolgreich unterstützt. Wir bedanken uns ganz an dieser Stelle nochmal herzlich für Eure Mitwirkung! Im anschließenden Plenum wurden die Workshopergebnisse ausführlich diskutiert. Eine Verabschiedung des geplanten Manifests war an diesem Abend aufgrund der Vielzahl der Beiträge noch nicht möglich, soll jedoch nach Überarbeitung der Ergebnisse durch die Initiatioren des Manifestes erfolgen.

Na sowas! Wundern und Staunen im Seminar mit Frau Calvert

Kann „Hubert“ auch philosophieren? Natürlich schon – und: natürlich nicht! Hubert ist Kristina Calverts Kuscheltier, ein schlaksiger Pudel, der die Kinder zum Philosophieren einlädt. In der Phantasie philosophiert er mit, insofern: ja, er kann. Andererseits gibt es seitens der Kinder durchaus Bedenken: „Neeeiiiin! Der is doch ein Kuscheltier!“ Vielleicht würde Calvert dann nachhaken, um heraus zu finden, warum ein Kuscheltier nicht denken kann. Sie folgt einem inneren Mantra des Staunens – „Na sowas?“ -, um Kinder wie von selbst ins Philosophieren zu bringen. Ist Hubert weise? Kann er nicht weise sein? Kennst du denn jemanden, von dem man sagen kann, er ist „weise“? – Yoda! Gandalf. Der Opa, glaub ich. Meine Mama, die weiß, wie man Flecken aus dem T-Shirt rausmacht.

Dr. phil. Kristina Calvert, die uns letzte Woche in München besucht und ein zweitägiges Seminar gehalten hat, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Kinder im Unterricht ihre Selbstkompetenzen herausfordern und üben und wie Pädagogen ihren Teil dazu tun können. Wie können wir den Raum öffnen für kreatives Denken und forschendes Lernen, dem Schlüssel zur Deutungskompetenz? Logisch begründen, argumentativ analysieren, de- und rekonstruieren von (althergebrachtem) Wissen – das sind die Methoden, die uns ermächtigen, zu konstruieren. Pädagogen müssen, so Calverts These, das Zeug dazu haben, zu unterrichten für eine Welt, die es nicht gibt. Diese Welt ist die Zukunft, in der die Kinder als Erwachsene leben und handeln müssen. „Mein Ziel ist, dass die Kinder zum Konstruieren kommen. Ich begleite sie dabei.“ Voraussetzung dafür: Ich muss scheinbar Selbstverständliches, also die mir präsentierten Vorstellung von Welt, hinterfragen.

Das Phänomen, dass Kinder ab einem gewissen Alter kaum noch Fragen stellen und hauptsächlich reproduzieren, was erwartet wird, breitet sich umso schneller aus, je schneller Antworten, ungeprüft, gegeben werden. Der Weg in die Welt der Kinder führt aber durch ihre Fragen an die Welt. Kinder sollen wieder Fragen stellen können, so Calvert. Sie brauchen einen Raum, in dem sie das „geschmeidige Denken“ üben, ohne den roten Faden zu verlieren. Sie versuchen beim Philosophieren, ihre Ideen in Form bringen, sie auszudrücken, um ihre verschiedenen Vorstellungen von Wirklichkeit mit anderen teilen und diskutieren zu können.

Kristina Calvert versteht Philosophieren auch als Reinigungsprozess: man kann das Wissen, das man erwirbt, hat oder ansammelt, ins Gespräch (die Produktion von Zukunft) einfließen lassen. Ich kann es loslassen, indem ich es formuliere und anderen vorstellbar mache – das schafft Platz für Neues und hilft, Wesentliches zu verinnerlichen. Denn: „Die Welt ist offen für die Deutung!“ Na sowas! Das ist die philosophische Haltung: staunen, hinterfragen, sich wundern, was da kommt. Alle Schubladen schließen, die automatisch aufgehen, sobald eins eine Aussage wagt, z.B. auch die: „Wer dumme Frage stellt, na klar, der wird auch dumme Antworten geben.“ Das ist die Herausforderung für alle Unterrichtenden.

Philosophieren als Methodik, den Schülern den Spaß am Lernen wieder zu geben. Ob da ein Hubert mithilft, ob man Logik-Spiele einsetzt, künstlerisch mit den Kindern arbeitet oder gemeinsam Wörter zerlegt, um zu neuen Assoziationen zu kommen – immer geht es darum, Lust am Konstruieren von Welt und Wirklichkeit zu bekommen. Nur über den Sinn werden wir zum verantwortungsbewussten Handeln kommen.

Zur Dokumentation einer philosophischen Einheit mit Kristina Calvert geht es hier.

Ästhetische Forschung und theatrales Philosophieren

Wir werden 10 – und wir feiern mit Freunden und Fans, mit Profis und Amateuren der Disziplin Kinderphilosophieren! Dazu haben wir ein paar prominentere Gäste der Szene eingeladen: Nach Eva Zoller Morf und Dr. Thomas Wartenberg freuen wir uns jetzt auf unsere nächsten Gastdozenten: Dr. phil. Kristina Calvert und Dr. Phil Christian Gefert, beide aus Hamburg.

Die Hansestadt hat mit der Elbphilharmonie eigentlich etwas Unerhörtes gewagt: sie setzte ein Wahrzeichen für die Kultur, die Künste, den Genuss, die künstlerische Arbeit und sich selbst über alle Widerstände hinweg – mit gefeiertem Erfolg. Insofern behandeln beide nun folgenden Seminare unserer Jubiläumsreihe wirklich spannende Themen, die untersuchen, inwieweit (u.a. künstlerische) Kreativität und Philosophieren unweigerlich zusammen gehören.

Kristina Calvert wird am 23. und 24. Januar in München das forschende Lernen in den Mittelpunkt ihres Workshops stellen. Mit den Kindern geht sie über die Verbindung ästhetischen Denkens mit wissenschaftlichen Experimenten und unter Einsatz sinnlicher Wahrnehmung an naturwissenschaftliche wie philosophische Fragen heran.

Christian Gefert leitet ein Gymnasium in Hamburg. In seinem Ansatz des theatralen Philosophierens geht es darum, philosophisches Denken nicht nur im Gespräch, sondern darüber hinaus auch körperlich auszudrücken, z.B. in von den Kindern selbst entwickelten Szenen oder Körperbildern. In diesem Seminar bietet er u.a. eine Einführung in die Theorie und Raum zur praktischen Erprobung.

Es ist immer noch möglich, sich für einzelne Seminare per Email bei uns anmelden. Die Kosten liegen bei 230,- € für ein 2-tägiges Seminar. Genaue Angaben zu unseren Referenten entnehmen Sie bitte dieser Hintergrundinformation.

Hier ein Überblick über die nächsten Veranstaltungen im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Akademie:

23./24.01.2017  Kristina Calvert (aus Hamburg)

04./05.03.2017  Christian Gefert (aus Hamburg)

27./28.04.2017  Ekkehard Martens (aus Hamburg / Salzburg)

11./12.05.2017  Hans-Joachim Müller (aus Bad Zwischenahn)

 

Akademie goes Mittagsbetreuung


Heute stellen wir ein weiteres Arbeitsfeld der Akademie vor: Seit September 2014 ist die Akademie Kinder philosophieren Träger der Mittagsbetreuung in der Grundschule an der Hanselmannstraße in München. Hier werden Kinder aus den Jahrgangsstufen 1 – 4 nach der Schule betreut. Unsere Kollegin Ella Stohrer arbeitet dort und erzählt: „In diesem Schuljahr haben wir wieder drei Gruppen mit insgesamt 40 Kindern gebildet. Nach dem Unterrichtschluss kommen die Kinder in ihre Gruppen. Hier können sie spielen, malen, basteln, lesen, sich Musik und Hörspiele anhören, Hausaufgaben machen und auch philosophieren! Gemeinsam philosophieren wir  mit unseren Kindern über Themen wie den Mut und die Gerechtigkeit, über die Freundschaft und Liebe, darüber, was es bedeutet, anders zu sein und, ob wir wirklich Grenzen in unserem Leben brauchen. Wir führen zum einen gezielt philosophische Gespräche in einem ruhigen Raum zu  Themen, welche die Kinder im Vorfeld vorgeschlagen haben. Andererseits entstehen oft Themen aus alltäglichen Situationen, mit denen die Kinder in der Schule und zu Hause konfrontiert werden. Die Kinder zeigen großes Interesse an den philosophischen Gesprächen. Sie freuen sich, wenn sie ihre Meinung äußern können und ihnen dabei aufmerksam zugehört wird.“ Zur Zeit feiern die Kinder Weihnachten in ihren Gruppen und begrüßen ihre Eltern mit einem kleinen Weihnachtskonzert oder inszenieren ein Märchen als kleines Theaterstück.

Schulen, die einen Träger für ihre Mittagsbetreuung suchen, können sich gerne telefonisch oder per Email an uns wenden.

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Wir holen bekannte Kinderphilosophen nach Bayern!

Die Akademie Kinder philosophieren wird 2017 zehn Jahre alt. Wir werden das Philosophieren ein ganzes Jahr lang mit verschiedenen Veranstaltungen feiern und freuen uns über alle, die mit dabei sind. Unter anderem haben wir für einen außerordentlichen Seminarzyklus, der sich in erster Linie an ausgebildete Kinderphilosophen richtet, wichtige, die Szene prägende Persönlichkeiten und Fachleute aus dem In- und Ausland zu uns nach Bayern eingeladen. Die ersten Termine stehen jetzt auch fest – wir freuen uns, ab Herbst 2016 Seminare und Workshops unter der Leitung folgender Referentinnen und Referenten anbieten zu dürfen:

07./08.10.2016  Eva Zoller Morf (aus Altikon, Schweiz) zur Fortbildung!

am 26.10.2016  Thomas Wartenberg (aus Massachusetts, USA) NEU! zur Fortbildung!

08./09.11.2016  Doris Daurer (aus Innsbruck, Österreich) zur Fortbildung!

23./24.01.2017  Kristina Calvert (aus Hamburg)

11./12.02.2017  Daniela Camhy (aus Graz, Österreich)

04./05.03.2017  Christian Gefert (aus Hamburg) NEU!

27./28.04.2017  Ekkehard Martens (aus Hamburg / Salzburg)

11./12.05.2017  Hans-Joachim Müller (aus Bad Zwischenahn)

Sie können sich jederzeit sowohl für einzelne Seminare wie auch für die gesamte Reihe per Email bei uns anmelden; je Seminar gibt es eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Die Kosten liegen bei 230,- € für ein 2-tägiges Seminar. Genaue Angaben zu unserern Referenten entnehmen Sie bitte dieser Hintergrundinformation.

Wenn Trainerinnen zu Autoren werden…

…dann erfüllt sich zumindest für Margit Knapp ein lang gehegter Traum. Wir freuen uns, Ihnen hier auf der frisch überarbieteten Homepage der Akademie das neue Buch unserer langjährigen Trainerin vorstellen zu können, die bereits seit über 10 Jahren mit Kindern philosophiert und ihren reichen Schatz an Erfahrungen nun weitergeben möchte.

Trainer: Margit KnappIn „Philosophieren mit Kindern – 40 Kita-Projektideen zu 5 Bilderbüchern“ lädt uns beispielsweise der Mäuserich Frederik aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni auf Gedankenreisen zu Themen wie „Was sind Träume?“ oder „Wer entscheidet, was wichtig ist?“. Zu fünf beliebten Kinderbüchern stellt Margit Knapp verschiedene Projektideen und Themenvarianten für philosophische Gespräche vor. Sie beschreibt dabei anschaulich den Aufbau der einzelnen Einheiten, bietet Vorschläge für Einstiegsfragen und mögliche weiterführende Fragen für das philosophische Gespräch an. Als Rundum-Paket beinhaltet das Buch außerdem Tipps für ein gutes Gelingen des philosophischen Dialogs. Eine Leseprobe finden Sie auf der Internetpräsenz des Beltz-Verlags.

Also, lassen Sie die Gedanken sprudeln und stöbern Sie fleißig auf unserer neuen Homepage!

Herzliche Grüße aus der Akademie!

Wertedialog in der Bayerischen Philharmonie

Die Akademie Kinder philosophieren ist Gründungsmitglied des Wertebündnis Bayern und engagiert sich dort seit Jahren für die Wertebildung von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit der Stiftung Zuhören des Bayerischen Rundfunks war die Akademie beispielsweise Trägerin des Wertebündnis-Projekts HörensWert und unterstützt aktuell auch als Projektpartnerin der Kulturcamps für Jugendliche „Kultur-Werte erleben“ Schülerinnen und Schüler dabei, Werte zu reflektieren, die sie in Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur für sich entdecken und verstehen möchten. Akademieleiter Christophe Rude ist zudem Mitglied des Sprecherrats des Wertebündnis Bayern.

Wertedialog:BegriffeWerte im Dialog: Philosophieren im Wertebündnis

Damit allerdings nicht nur Kinder und Jugendliche von der Arbeit des Wertebündnis profitieren, sondern auch Mitglieder und Mitarbeiter von Wertebündnispartner zur Auseinandersetzung mit Werten angeregt werden, hat die Akademie gemeinsam mit dem Sprecherrat und der Stiftung Wertebündnis die Veranstaltungsreihe „Werte im Dialog“ entwickelt. Die philosophischen Abendgespräche widmen sich Themen wie Vielfalt, Zufriedenheit, Heimat, Kreativität oder dem Wert der Arbeit, und bieten neben geistiger Nahrung immer auch kulinarische Genüsse.

Aktueller Wertedialog zum Thema Kreativität

Erstmalig fand am 28. Juni ein Wertedialog in der Geschäftsstelle der Bayerischen Philharmonie statt. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreise der Wertebündnispartner hatten sich im Probenraum der Philharmonie eingefunden, um philosophierend das Thema Kreativität (oder: wie aus Nichts etwas entsteht…) in den Blick zu nehmen. Die Einstimmung auf das Thema war (sicherlich dem Ort geschuldet) eine musikalische. Das Wertebündnis wurde unter Anleitung von Intendant und Chefdirigent Mark Mast zu einem eigenen „Klangkörper“ und intonierte erst zaghaft, dann mit mehr Selbstvertrauen und schließlich stimmgewaltig den Eichendorffschen Kanon „Schläft ein Lied in allen Dingen“. Das Erleben und Wieder-Entdecken der eigenen Stimme inspirierte die Teilnehmer dann zur Frage: „Was bedeutet das Kreative für das Mensch-Sein?“, die anschließend philosophiert wurde – angeleitet von Sinan von Stietencron, Trainer der Akademie Kinder philosophieren. Am Ende des etwa einstündigen Dialogs standen eine Vielzahl gemeinsamer und individueller Erkenntnisse – und ganz konkrete Ideen für die Ausgestaltung eines neuen Artikels für das Grundgesetz zum Grundrecht auf Kreativität.

Wir freuen uns auf den nächsten Wertedialog, der im November beim Montessori Landesverband Bayern stattfinden wird.

 

Wo philosophieren Sie eigentlich?

Herzlich willkommen auf unserer neuen Webseite! Da wir immer wieder nach regelmäßig stattfindenden philosophischen Gesprächskreisen für Kinder oder Erwachsene gefragt werden, haben wir auf unserer  Homepage ein kleines Forum eingerichtet, wo Sie sich über Angebote in Ihrer Region informieren können. Auf der Seite Wo philosophieren? finden Sie Orte, Zeiten und Ansprechpartner.

Gleichzeitig möchten wir so unseren Fortbildungsteilnehmern – natürlich auch den ehemaligen – die Gelegenheit bieten, ihre Angebote vorzustellen. Wenn Sie also eine unserer Fortbildungen besucht haben und auf der Suche sind nach Teilnehmern für Ihre philosophische Runde mit Kindern oder Erwachsenen, schreiben Sie Diana Schick eine kurze Mail mit den wichtigsten Eckdaten. Wir stellen Ihren Beitrag gerne online.