
Für Student*innen und Erzieher*innen gibt es 50% Nachlass auf die Seminargebühr!
Zwei Philosophinnen der Gegenwart im Lektüredialog
Wie formt sich Wahrheit? Wie das Bild vom Anderen? Literatur schult unsere moralische Urteilskraft. Wer Geschichten liest, lernt, andere Menschen zu sehen und gerechter zu urteilen. Aber unser Blick ist nie unschuldig, denn Sprache prägt, wer sichtbar wird, wer spricht und wer auf Zuschreibungen reduziert bleibt. Unser Verstehen ist immer schon durch sprachliche Kategorien und Machtverhältnisse geprägt.
Der Seminartag bringt zwei Positionen zeitgenössischer Philosophinnen – Martha Nussbaum und Kübra Gümüşay – ins Gespräch und geht der Frage nach, wie sich Empathie, Imagination und Sprachkritik zueinander verhalten: Wie hängen Imagination und Sprache zusammen? Kann Literatur uns lehren, andere wirklich zu sehen? Begrenzt die Architektur der Sprache, wen und was wir überhaupt verstehen? Bleibt Empathie an die Grenzen unserer Sprache gebunden? Welche Rolle spielt Sprache dabei, wer überhaupt hörbar und sichtbar wird? Was bedeutet das für Gerechtigkeit in einer pluralen Gesellschaft?
Texte: Martha Nussbaum: Poetic Justice, Kübra Gümüşay: Sprache und Sein
Datum: 13. November
Uhrzeit: 09:30 – 17:00 Uhr
Referentinnen: Dr. Theres Lehn und Julia Blum-Linke
Kosten: 180,00 € (50% Nachlass für Student*innen und Erzieher*innen)
Ort: Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog in München
Anmeldefrist: 23. Oktober 2026
Anmeldung: über das Anmeldeformular, per Telefon unter 089 – 44 108 520 oder per E-Mail
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